Erik van Blokland

Erik van Blokland (*1967) arbeitet als Designer für Schrifttypen und als Typograph im niederländischen Den Haag.
Während der Anfänge der digitalen Schrifttypen arbeitete van Blokland gemeinsam mit Just van Rossum an unterschiedlichen Experimenten (Trixie, Hands, Beowolf, Kosmik), die von einem damals noch sehr jungen FontShop erfolgreich veröffentlicht wurden. FF Beowulf wurde in die MoMA Design Sammlung aufgenommen. Auch in seinen späteren Projekten steht die Dynamik zwischen Schrifttypen und Code weiterhin im Mittelpunkt. Das im Jahr 2004 entwickelte Twin Project wies einen gänzlich neuartigen Buchstabensatz auf. Van Blokland arbeitete gemeinsam mit House Industries an der Wiederbelebung und Kuratierung der ikonischen Sammlung PhotoLettering. 2009 entwickelte er in Zusammenarbeit mit House und Eames Office den Schrifttyp Eames Century.
Van Blokland entwickelte die Tools Superpolator and MutatorMath und arbeitete mit Tal Leming, Just van Rossum und Frederik Berlaen an den Tools UFO-spec und RoboFab. Gemeinsam mit Peter Verheul und Paul van der Laan leitet van Blokland den Masterstudiengang für Schrifttypen und Medien an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in Den Haag. Derzeit beschäftigt er sich in seiner Forschung mit den physikalischen Gesetzmäßigkeiten des Schrifttypendesigns und der Typographie: Licht und Buchstaben.

Den Haag, NL
LETTERROR
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